Israelische Public Diplomacy und ihre Wahrnehmung durch deutsche Journalisten

Global Media Journal : German Edition. 2014;4(1)

 

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Journal Title: Global Media Journal : German Edition

ISSN: 2196-4807 (Online)

Publisher: FU Berlin, University of Erfurt

Society/Institution: Global Communication Association

LCC Subject Category: Language and Literature: Philology. Linguistics: Communication. Mass media

Country of publisher: Germany

Language of fulltext: German, English

Full-text formats available: PDF

 

AUTHORS

Florian Fleischer
Katharina Füser
Johanna Isermeyer

EDITORIAL INFORMATION

Double blind peer review

Editorial Board

Instructions for authors

Time From Submission to Publication: 12 weeks

 

Abstract | Full Text

Public Diplomacy stellt insbesondere für Staaten in internationalen Konflikten wie Israel ein wichtiges Kommunikationsinstrument dar, um ausländische Bevölkerungen zu erreichen. Der Artikel zeigt die Ergebnisse einer Studie, in der untersucht wurde, wie die israelische Public Diplomacy von deutschen Journalisten aufgenommen und verarbeitet wird. Journalisten kommt dabei eine Schlüsselrolle als Mittler zwischen dem israelischen Staat und der deutschen Bevölkerung zu. In Anlehnung an den Katalog der Public Diplomacy-Maßnahmen von Gilboa (2006) wurde die Relevanz einzelner Maßnahmen für Journalisten erfragt. Die Ergebnisse zeigen, dass persönliche Kontakte für Journalisten nach wie vor eine wichtige Quelle darstellen und nicht von Cyber-Public Diplomacy ersetzt werden können. Staatliche Public Diplomacy wird zwar wahrgenommen, jedoch wird ihre Objektivität bezweifelt, während NGOs und Stiftungen als vertrauenswürdiger eingestuft werden. Des Weiteren wird Israel in der Öffentlichkeit nach wie vor dominierend mit dem Nahostkonflikt identifiziert, was sich nach Meinung der befragten Journalisten auch in Zukunft nicht durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit verhindern lässt.