Wenn sich die gesellschaftliche Normalität verschiebt: Über das Zusammenspiel von Normen, Vorurteilen und Diskriminierung

Wissen schafft Demokratie. 2018;03(03):87-96 DOI 10.19222/201803-09

 

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Journal Title: Wissen schafft Demokratie

ISSN: 2512-9716 (Online)

Publisher: Amadeu Antonio Stiftung

Society/Institution: Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

LCC Subject Category: Political science

Country of publisher: Germany

Language of fulltext: German

Full-text formats available: PDF, HTML

 

AUTHORS

Florian Jäger
Janine Dieckmann

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Time From Submission to Publication: 8 weeks

 

Abstract | Full Text

Vorurteile und Diskriminierung werden in Deutschland zunehmend salonfähig und damit scheinbar immer ‚normaler‘. In diesem Beitrag sollen – bezugnehmend auf die aktuelle Situation in Deutschland – aus sozialpsychologischer Sicht einige Faktoren beleuchtet werden, die zu gesellschaftlichen Normverschiebungen führen können. Die Funktion sozialer Normen und ihre enge Verzahnung mit Vorurteilen werden theoretisch und empirisch erörtert. Zudem werden Handlungsempfehlungen gegeben, wie diesen Normverschiebungen entgegengewirkt werden kann.